Der "SMS Blaster" ist bereits in der Schweiz. Und ja, es ist so einfach wie gefährlich.

Laut RTS ermöglicht diese neue Betrugsmethode Kriminellen, Massen-SMS-Nachrichten direkt an Mobiltelefone in der Nähe zu senden, ohne den Umweg über Betreiber oder Listen …

Laut RTS ermöglicht diese neue Betrugsmethode Kriminellen, Massen-SMS-Nachrichten direkt an Mobiltelefone in der Nähe zu senden, ohne den Umweg über Betreiber oder Kontaktlisten. Das heißt, sie brauchen Ihre Nummer nicht. Es reicht aus, wenn sie sich physisch in der Nähe befinden, beispielsweise an einem Bahnhof, einem Flughafen oder sogar in einem Einkaufszentrum.

Der Trick ist recht einfach, funktioniert aber: Sie erhalten eine SMS, die offiziell aussieht - Bank, Post, Zoll, sogar Behörden - mit einem Link. Und hier beginnt das Problem. Da die Nachricht nicht über herkömmliche Netzwerke läuft, werden viele Sicherheitsfilter umgangen. Ergebnis: mehr Glaubwürdigkeit, mehr Klicks ... und mehr Opfer.

Das ändert eine wichtige Sache: Bisher konnte man denken: "Wenn ich meine Nummer nicht gebe, ist alles in Ordnung." Nicht mehr. Hier erfolgt der Angriff durch Nähe, als ob jemand ein unsichtbares Netzwerk für alle Mobiltelefone in der Umgebung eingerichtet hätte. Und in Gebieten wie Genf mit so viel Verkehr ist das Gelände perfekt.

Praktische Ratschläge, ohne Dramatisierung, aber ohne Naivität: 1. Klicken Sie nicht auf SMS-Links, auch wenn diese offiziell aussehen 2. Verifizieren Sie immer über offizielle Kanäle (Bank-App, direkte Website) 3. Seien Sie besonders vorsichtig bei dringenden oder dringenden Nachrichten

In der Schweiz funktioniert alles gut... bis es nicht mehr funktioniert. Und wenn es um Betrug geht, sind sie immer einen Schritt voraus.